Greenpeace kritisiert Elektromobilität der Bundesregierung
Der Greenpeace-Experte Lohbeck kritisiert die staatliche Politik zur E-Mobilität als “Elektroautos als grünes Deckmäntelchen”. Im Interview erklärt der Verkehrsexperte warum E-Autos und Umweltschutz nicht zusammenpassen. Das E-Auto braucht Strom, so Lohbeck, wie alle anderen Verbraucher auch. Der Strom wird zur Zeit zum großen Teil aus Kohlekraftwerken gewonnen und ist daher nicht umweltfreundlich.
Die Zukunft gehört den Konzepten
Lohbeck sagt, dass E-Fahrzeuge Zukunftspotenzial besitzen, aber nur dann, wenn sinnvolle Energie- und Verkehrskonzepte dahinterstehen, z.B. die Vernetzung der Verkehrsträger, Car-Sharing-Modelle im Verbund mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Regierungsprogramm Elektromobilität: Die wichtigsten Maßnahmen
- Kfz-Steuerbefreiung für zehn Jahre für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß unter 50 Gramm pro Kilometer bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2015
- Wechselkennzeichen: Fahrer von Elektrozweitfahrzeugen brauchen nur ein Nummernschild und sparen eine Versicherungsprämie
- Sonderparkflächen sowie Lockerungen von Zufahrtsverboten
- Mitbenutzungsmöglichkeit von Busspuren